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ASG-News

Alles rund um die Ahlener SG

Mit Bertows Bauch zum verfrühten Weihnachtsgeschenk

  

Mit einem extragroßen und vor allem vorzeitigen Weihnachtsgeschenk dankte die Ahlener SG ihren Fans am Samstagabend für die Unterstützung in der Oberliga-Hinrunde. Eingepackt hatte die Mannschaft von Sascha Bertow zwei Punkte und dazu einen unglaublichen 30:20-Kantersieg gegen den bislang nur zweimal geschlagenen Tabellenführer VfL Gladbeck. Von Beginn an machte das ASG-Team Druck, hinten stand die Abwehr kompakt und vorne wurden die Spielzüge bis zum Ende ausgespielt. Die erste Viertelstunde verlief in der Friedrich-Ebert-Halle noch ausgeglichen, in der 17. Minute traf Björn Wiegers dann zum 7:5 und kurz drauf griff Gästetrainer Sven Deffte zur Timeout-Karte um den Tabellenführer auf Kurs zu bringen. Das Ergebnis war sehr überschaubar, bis zur Halbzeit brachte der VfL neben etlichen Fehlwürfen gerade einmal neun Bälle im Ahlener Tor unter, die Gastgeber dagegen 14. Auch nach der Pause rieben sich viele Handballfans verwundert die Augen und fragten sich, ob denn da gerade wirklich ihre ASG gegen den Tabellenführer spielt. Gladbeck wirkte in weiten Teilen ratlos, teilweise gar hilflos und setzte immer wieder auf die kräftezehrenden 1 gegen 1-Situationen. Die Gastgeber machten derweil weiterhin Druck und auf der Bank, sowie auf der Tribüne wurde jedes Tor frenetisch bejubelt. In der 41. Minute erzielte Philipp Lemke den Treffer zum 20:11 und Ferdi Hümmecke holte dann in der 55. Minute die Zehn-Tore-Führung zum 27:17, ab da hielt es die 754 Zuschauer dann auch nicht mehr auf ihren Sitzen, die Ebert-Halle stand Kopf und feierte am Ende lauthals das 30:20-Weihnachtsgeschenk ihrer Ahlener SG. Erfolgsgarant für den Abend war unter anderem Torwart und Ex-Gladbecker Andreas Tesch, der diesmal den Vorzug vor Pavol Niroda bekam und seine ehemaligen Mannschaftskollegen mit zwölf Paraden in den Wahnsinn trieb. „Ich habe lange mit mir gehadert und zehn Minuten vor Anpfiff war es eine Bauchentscheidung auf Andreas zu setzen“, gestand Bertow nach dem Spiel.