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C-Jugend des HLZ schnappt sich den Titel

  

Westfalenmeisterschaft - Vor über 400 Zuschauern hat die männliche C-Jugend des Handball-Leistungs-Zentrums Ahlen ihr Meisterstück abgeliefert. Im Rückspiel des Finales um die Westfalenmeisterschaft reichte der Mannschaft von Martina Michalczik und Ludger Trost zu Hause ein 29:29 gegen die JSG NSM-Nettelstedt, um sich den Titel zu sichern. Das Hinspiel hatten die Wersestädter mit 25:20 gewonnen. Am Ende lagen sich Spieler und Betreuer in den Armen und tanzten ausgelassen vor über 400 Zuschauern durch die Friedrich-Ebert-Halle.

Ein 29:29 gegen die JSG Nettelstedt reichte der männlichen C1-Jugend des HLZ, um sich den Titel des Westfalenmeisters zu schnappen. Denn das Hinspiel in Nettelstedt hatten die Ahlener bereits mit 25:20 gewonnen. Trotz dieses einigermaßen beruhigenden Polsters war auch der zweite Teil des Finales das erwartet schwere Stück Arbeit für die Truppe von Martina Michalczik und Ludger Trost. Nettelstedt war mit großem Anhang angereist und wollte die HinsDen Vorsprung einfach nur runterzuspielen, kam nicht in Frage. „Wir fangen wieder bei Null an“, hatte Martina Michalczik ihren Jungs eingeschärft. Die zeigten sich in der Anfangsphase der Partie ungewohnt nervös und bekamen vor der ohrenbetäubenden Kulisse keine Struktur in ihr Spiel.

Beide Mannschaften agierten offensiv und versuchten insbesondere in der Offensive zu punkten. Das ging allerdings zu Lasten der Defensive. Bis zur sechsten Minute lag die JSG Nettelstedt, angeführt vom starken Hannes Krassort (neun Tore), in Führung (2:3), danach aber kamen die Hausherren besser ins Spiel: Die Ahlener Defensive stand nun besser, Carlos Marquis und Lorenz Mohr gelang es zunehmend, den starken Nettelstedter Rückraum zu attackieren. Nach einer Viertelstunde lag das HLZ mit 9:7 vorne und erhöhte nach der Auszeit der Gäste sogar noch auf 11:7. Doch plötzlich ging für die Ahlener gar nichts mehr: Fehler in Abwehr und Angriff und acht Minuten ohne Tor führten dazu, dass Nettelstedt auf 11:11 ausglich. Zur Pause lag das HLZ dennoch mit 15:13 vorne. Aus der Kabine kam die Michalczik-Truppe mit frischem Schwung. Insbesondere Linksaußen Joel Wessel, mit insgesamt acht Toren erfolgreichster Ahlener Schütze, erwies sich als treffsicher.

Das HLZ erspielte sich einen Vier-Tore-Vorsprung (20:16, 32.) und hielt die kämpferisch starken Nettelstedter bis zur 41. Minute auf Abstand, verlor dann aber den Rhythmus. Nettelstedt verkürzte auf 27:26 (47.).Joel Wessel und Noah Schröder erhöhten im Anschluss auf 29:27, allerdings wurde Schröder dabei in vollem Tempo von Hinten durch Nettelstedts Michel Gerfen attackiert, der dafür Rot sah. Trotz Unterzahl glich Nettelstedt noch einmal zum leistungsgerechten Unentschieden aus.Durchverdient die Westfalenmeisterschaft. Die Saison ist nun aber noch nicht zu Ende. Am 10. April spielt die Truppe in Ahlen im Hinspiel um die Westdeutsche Meisterschaft gegen das Team vom TSV Bayer Dormagen.

HLZ Ahlen: Grabitz, Kurowski (Tor); Austermann (3), Depenwisch (2), Mohr (2), Supenkamp, Noack (1), Muer, Schöder (7/2), Wessel (8/2), Artmeier (6), Filthaut, Marquis, Schmidt. die überragende Hinspiel-Leistung mit dem 25:20-Sieg sicherte sich das HLZ aber 

Die Freude war grenzenlos. Die Spieler de MJC1 des HLZ Ahlen lagen sich nach dem Gewinn der Westfalenmeisterschaft in den Armen.