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Ahlen greift wieder ein und an

Am Samstagabend um 18:30 Uhr heißt es auch für die Ahlener SG wieder zurück in den Spieltagsmodus der Dritten Handballliga finden. Nach dem plötzlichen Tod von Torwart Andreas Tesch hat die Mannschaft das Training eine Weile ruhen lassen und in Rücksprache mit den beteiligten Vereinen auch die ersten beiden Ligaspiele verlegt.

In der Zwischenzeit haben sich in der Liga die Ereignisse überschlagen. Die Rhein Vikings aus Neuss sind insolvent und haben ihren Spielbetrieb eingestellt. Die ASG trifft das besonders hart, verliert sie dadurch doch zwei Punkte und belegt nun vor Zwangsabsteiger Neuss den vorletzten Tabellenplatz. Über der ASG steht das Team aus Menden, das zu Beginn der Woche seinen Trainer Micky Reiners beurlaubt hat.

Neben all der Trauer bei der ASG also auch noch viel los in der Liga und da bekommt es die Bertow-Truppe am Samstag mit den Bergischen Panthern zu tun, die aktuell im gesicherten Mittefeld der Tabelle stehen. Am vergangenen Wochenende unterlagen die Panther, wenig überraschend, dem Ligaprimus Wilhelmshaven mit 22:39.

Wo die ASG auf dem Papier steht, das ist hinlänglich bekannt. Wo sie aber psychisch steht, das steht auf einem ganzen anderen Blatt. Kapitän Mattes Rogowski merkt auf alle Fälle, dass sich nach dem tragischen Ereignis das Verhältnis innerhalb der Mannschaft positiv verändert hat. Vielleicht ist diese Tatsache dann auch der Punkt, an dem die ASG sich selbst aus dem Schlamassel zieht und für „ihren Freund“ und den Klassenerhalt alles gibt.

Das Spiel gibt es am Samstag ab 18:15 Uhr auch wieder live bei Sportdeutschland.TV zu sehen.

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Erstes Spiel für Ferdi Hümmecke und seine Mannschaftskollegen in 20:20 - sie empfangen die Bergischen Panther. (Foto: Toppmöller)