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Frederik Neuhaus ist neuer DHB A-Lizenz Trainer

Das HLZ gratuliert seinem B-Jugend-Trainer Frederik Neuhaus zur bestanden A-Lizenzprüfung. Seit dem Wochenende ist er nun in Besitz der höchstmöglichen Trainerausbildung in Deutschland, die der Deutsche Handballbund (DHB) im Auftrag des Deutschen Olympischen Sportbunds (DOSB) vergibt. Vorausgegangen waren ein intensives Ausbildungsjahr mit zahlreichen Prüfungen und Stationen in einigen der namenhaftesten Handball-Hochburgen in Deutschland.

Foto: Toppmöller

12 Ausbildungsmonate mit 24 Seminartagen und zwei Hospitationswochen; zwei schriftlichen, einer mündlichen und einer praktischen Prüfung, sowie zahlreiche Stunden des Lernens und Vorbereitens liegen hinter dem neuen A-Lizenz Inhaber des HLZ Ahlen. Doch all die Arbeit hat sich gelohnt, denn nun darf sich „Freddi" offizieller A-Lizenz-Trainer des Deutschen Handballbundes nennen. Er gehört damit zu den wenigen Trainer in ganz Deutschland die die höchste Trainerlizenz des DHB besitzen.

Neben den zentralen handballerischen Aspekten des Technik-, Taktik- und Athletiktrainings beschäftigten sich die 26 Kursteilnehmer, die der DHB für seine nur einmal jährlich stattfinde Ausbildung ausgewählt hatte, während Ihrer Ausbildung auch mit den Fachgebieten des Coachings, der Psychologie und der Verletzungsprävention. Einen eigenen Projektlehrgang umfasste zudem das Thema „Nachwuchs-Leistungssport“ und beleuchtete die besonderen Merkmale der Jugendausbildung auf höchsten Niveau. Hierzu fanden sich die A-Lizenz Teilnehmer unter Leitung von Klaus-Dieter Petersen und Bob Hanning im „Füchse Town“ der Füchse Berlin am Olympiastützpunkt Berlin ein. Neben den sportlichen Aspekten ging es auch um Themen wie Karriereplanung und Duale Ausbildung im Anschlussleistungsbereich und der Fragestellung: Wie können Nachwuchstalente bis in die Jugend-Nationalmannschaften und später in die 1., 2. und 3. Liga gefördert werden.

Ein weiterer zentraler Baustein der A-Lizenz Ausbildung stellte die zweiwöchige Hospitation bei einem Bundesligisten dar. Freddi absolvierte diese beim amtierenden Deutschen Meister, den Rhein-Neckar-Löwen. Eine Woche während der Vorbereitungsphase und eine Woche in der Saison verbrachte er mit den Spielern rund um Erfolgstrainer Nicolai Jacobsen und begleitete die Mannschaft bei allen Spielen und Trainingseinheiten.

Referenten wie Axel Kromer (Co-Trainer A-Nationalmannschaft), Frank Carstens (GWD Minden), Jochen Beppler (Junioren-Nationaltrainer), Bob Hanning (DHB Geschäftsführer), Klaus-Dieter-Petersen (Jugendnationaltrainer) und viele Weitere führten die Teilnehmer durch die unterschiedlichsten Themengebiete und vermittelten Wissen auf dem neuesten Stand der Forschung.

„Die A-Lizenz Ausbildung hat mich sportlich und persönlich deutlich nach vorne gebracht – weit mehr noch als ich es am Anfang erwartet hätte“ resümierte Frederik Neuhaus die Eindrücke, die er im vergangenen Jahr sammeln durfte. Mehr noch als die inhaltlichen Aspekte sieht er die persönlichen Kontakte zu allen anderen Teilnehmern und Referenten als wesentlichsten Aspekt der Ausbildung an. „Die unterschiedlichen Sichtweisen und Erfahrungen der anderen Teilnehmer aus den Leistungszentren in ganz Deutschland haben die Ausbildung sehr bereichert.“

Mit seiner Lizenz wäre Frederik Neuhaus nun sogar berechtigt eine Mannschaft der 1. Bundesliga zu trainieren. Seine Ziele sieht er jedoch anders: „Mir macht die Arbeit im Jugend-Leistungsbereich sehr viel Spaß. Hier möchte ich auch zukünftig weiter tätig sein.“

Die Jugendspieler des HLZ Ahlen können sich also zukünftig auf die neuen Erfahrungen und Trainingsmethoden ihres frisch gebackenen A-Lizenz-Trainers freuen.