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Teams auf Augenhöhe lassen Halle kochen

60 Minuten sind vorbei, die Fans aus Ahlen und Aurich stehen auf der Tribüne, kein Applaus, stattdessen Stille und es wirkt, als warten Fans und Spieler noch auf ein Tor, doch es kommt kein Tor mehr. Wenige Sekunden später ist allen klar, das Spiel ist aus, beide Teams teilen sich die Punkte nach diesem 27:27 (12:14) Krimi in der Friedrich-Ebert-Halle.

Nachdem es zuletzt Kritik gab, war ASG-Trainer Sascha Bertow gegen Aurich mit der Abwehr zufrieden. (Foto: Toppmöller)

Zwei Minute vorher sah die Sache noch ganz anders aus. Thies Hülsbusch brachte die Ahlener SG mit 27:25 in Führung und es roch nach einer Sensation vor heimischer Kulisse, doch es kam anders. Der OHV Aurich traf direkt doppelt über Rechtsaußen und gleich zum 27:27 aus. Ahlen war noch einmal in Ballbesitz, doch Dimitry Stukalin schloss zu früh ab und gab damit nicht einmal mehr 30 Sekunden vor Schluss den Ostfriesen die Chance zwei Punkte aus Ahlen zu entführen. Glück im Unglück, denn für den OHV reichte es ebenfalls nicht mehr und so ging diese Partie ohne Sieger aus.

Das restliche Spiel ist schnell erzählt. Von Beginn an war klar, dass sich an diesem Abend zwei Mannschaften auf Augenhöhe gegenüberstanden und so stand es bis zur 15. Minute auch erst 8:8. Kurz drauf konnte sich Aurich erstmalig deutlicher absetzen und zog auf 12:9 davon. Trotz zwischenzeitlicher Unterzahl blieb Ahlen dran und verkürzte in der 29. Minute auf 12:13 und Aurich legte dann noch einmal zum 14:12 nach.

In Halbzeit ging das ausgeglichene Spiel vorerst weiter. In der 41. Spielminute gelang der ASG der Führungstreffer zum 20:19 und diese minimale Führung konnten die Gastgeber vorerst verteidigen. Zehn Minuten vor Schluss waren die Ostfriesen mit 23:23 wieder auf Augenhöhe, doch Ahlens Stukalin und Michalczik sorgten wieder für die Führung zum 25:23. Dann kam es zum fulminanten Schlussspurt und das abschließende 27:27 spiegelt die gesamte Partie wieder – ein Hallo auf Augenhöhe mit zwei tollen Fanlagern.