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Vareler Friesen kommen nach Ahlen

Vier Heimspiele hat die Saison 2018/2019 noch zu bieten und während das ZDF Samstagabend einen Friesland-Krimi im Fernsehen zeigt, freuen sich die Sportfans um 19 Uhr auf einen Handball-Krimi gegen die Friesen der SG VTB/Altjührden in der Ahlener Friedrich-Ebert-Halle.

Die Mannschaft aus Varel am Jadebusen, gute 20 Kilometer vor Wilhelmshaven, belegt zwar momentan mit Platz 14 einen Abstiegsplatz, allerdings ist die Ahlener SG gewarnt, denn das Hinspiel haben die Friesen mit einem knappen 18:17 für sich entschieden – einer von bisher erst vier Siegen und auch das Spiel mit den wenigsten Toren der Saison. Aus Ahlener Sicht war es ein katastrophales Spiel und dementsprechend gibt es noch eine offene Rechnung.

In 2019 haben die Vareler erst einen Sieg gefeiert und zwar am ersten Spieltag des Jahres gegen die HSG Krefeld – 24:22. Danach gab es gegen Volmetal eine deutliche 19:30-Klatsche, beim Northeimer HC unterlag das Team mit 21:25 und gegen Menden war fast eine kleine Überraschung drin, doch am Ende reichte es nur zu einem 28:29. Auch am vergangenen Spieltag war bei Gummersbach II nicht mehr als ein 32:37 drin. Für Trainer Michael Schmalz ist momentan jedes Spiel ein Endspiel. „Wenn wir bei Mannschaften spielen, die bereits geretten sind, dann müssen wir dort mehr zeigen als sie“, so der Übungsleiter. Für das Spiel am Samstag hat sich Varel also scheinbar einiges vorgenommen.

Auf Ahlener Seite warnt Trainer Bertow davor, dass seine Mannschaft die Gäste vom Jadebusen unterschätzt und fordert eine konzentrierte Leistung. Anders als im Hinspiel, wo fünf Spieler angeschlagen waren, stehen die Vorzeichen jetzt deutlich besser, denn bis aus Ferdi Hümmecke, der mit Handgelenksproblemen kämpft, sind die Gastgeber morgen Abend vollzählig zur Stelle.

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Der Einsatz von Ferdi Hümmecke steht wegen Handgelenksproblemen noch in den Sternen. (Foto: Toppmöller)