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Trotz Sieg sieht Bertow Redebedarf

„Darüber gilt es kommende Woche zu reden“, waren die Worte von ASG-Trainer Sascha Bertow nach der Heimpremiere der Ahlener SG in der Friedrich-Ebert-Halle gegen die SG Langenfeld am Freitagabend. Obwohl die Gastgeber die Partie mit 28:24 (12:12) für sich entschieden, sieht der Trainer Redebedarf.

Ein Heimsieg und trotzdem ist der Trainer so verschnupft – was war passiert? Die Ahlener SG fand in den ersten zwanzig Minuten überhaupt nicht ins Spiel und ließ Aufsteiger Langenfeld frei agieren. Nach 13 Minuten lagen die Rheinländer mit 5:3 in Führung und Bertow beorderte sein Team zur Auszeit. Der Erfolg war überschaubar, mühsam kämpfe sich Ahlen an die keinesfalls überragend spielenden Rheinländer heran. Durch die Verschnaufpause von Langenfelds Shooter Maurice Meurer, konnte die ASG dann Tor um Tor verkürzen und Sekunden vor dem Pausenpfiff glich Dimitry Stukalin zum 12:12 aus.  

Nach der Pause ein ganz anderes Bild. Die Spielzüge bei den Ahlenern wirkten jetzt souverän, die Mannschaft hatte sich scheinbar gefunden und schlug daraus in Form von Toren ein ums andere Mal Kapital. Über 16:12 (38.) und 20:15 in der 45. Minute baute die ASG die Führung immer weiter aus. Langenfelds Rückraum fehlten in dieser Phase die Mittel, um das Spiel noch ausgeglichen zu gestalten. Ahlen führte zwischenzeitlich mit sieben Toren, doch durch den rausgenommenen Druck konnten die Rheinländer auf den letzten Metern noch ein wenig Ergebniskosmetik betreiben, der 28:24-Sieg der ASG war da aber schon lange nicht mehr in Gefahr.

Unter dem Strich also ein Sieg, der, hätte die Mannschaft die erste Halbzeit nicht ganz so verdaddelt, hätte noch deutlicher ausfallen können, aber darüber gilt es ja kommende Woche zu reden, um es mit des Trainers Worten zu sagen. 

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"Was machen die denn da", dachte sich Sascha Bertow am Freitag wohl bei einigen Spielzügen in Hälfte eins. (Foto: Toppmöller)