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Nicht gewonnen, aber auch nicht hängen gelassen

Handball-Drittligist Ahlener SG hat das erste von zwei Auswärtsspielen in Folge absolviert. Am Sonntagnachmittag war die Mannschaft von Trainer Sascha Bertow bei den Bergischen Panthern in Burscheid gefordert und hat sich zumindest für eine Halbzeit gut verkauft. Nach dem 13:13 zur Pause stand am Ende aber eine deutliche 25:33-Niederlage.

Im ersten Abschnitt haben David Wiencek und seine Mitspieler eine 8:5-Führung (13.) der Gastgeber erst egalisiert und dann sogar in der 27. Minute eine 13:11-Führung daraus gemacht. Die Panther legten bis zum Pausenpfiff allerdings noch doppelt nach, so dass es mit 13:13 in die Kabine ging.

Im zweiten Abschnitt setzte sich dieser positive Lauf nicht fort. Erst in der 37. Minute gelang den Westfalen der erste Treffer und in der 40. Minute war Burscheid schon auf 19:15 davongezogen. Es haperte an der Ahlener Wurfquote und eine Zeitstrafe auf Ahlener Seite nutzten die Hausherren aus, um gleich zwei Bälle im ASG-Tor unterzubringen, was zur 48. Minute dann so aussah: 25:19-Vorsprung die Panther. Auch eine Umstellung in der Abwehr brachte nicht die erhoffte Wendung und so musste sich die ASG mit der 33:25-Niederlage begnügen.

Trainer Sascha Bertow war dennoch angetan von seiner Mannschaft: „Mein Team hat sich zu keiner Zeit hängen gelassen und alles versucht.“ Dennoch gibt es in dieser Woche auch Baustellen aufzuarbeiten, zum Beispiel die Fehler im Unterzahlspiel mit sechstem Feldspieler, die die Burscheider für leichte Tore genutzt haben. Leichter wird es für die Ahlener zum Wochenende definitiv nicht, denn die Reise nach Wilhelmshaven führt die Mannschaft zum Zweitliga-Absteiger, die bislang noch verlustpunktfrei unterwegs ist, auch wer am Wochenende gegen Schlusslicht Minden mit 30:29 kurzzeitig ins Taumeln geriet.

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In Burscheid gab es für Nico Wunderlich und die ASG leider nichts zu holen. (Foto: Toppmöller)