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mJB1: 5-Tore-Sieg gegen Lemgo zum Saisonauftakt

Was für ein Saisonauftakt für die männliche B1-Jugend – die HLZ-Jungs bezwingen den Bundesliganachwuchs und Titelanwärter aus Lemgo nach überragender Abwehr-Leistung und einer starken kämpferischen Einstellung im ersten Spiel der neuen Oberliga-Saison vor heimischer Kulisse mit 22:17. 

5 Tore Vorsprung zeigte die Anzeigetafel der Friedrich-Ebert-Halle nach Ende der Spielzeit. Besonders beeindruckend war die zweite Zahl, bei der lediglich 17 Treffer der Gäste aus Lemgo aufleuchteten. „Wir wussten, dass wir das Spiel heute in der Abwehr gewinnen. Die Jungs haben den Match-Plan perfekt umgesetzt und überragend verteidigt,“ fasste Trainer Frederik Neuhaus das gezeigte Abwehrbollwerk im Ahlener Deckungsverband zusammen. Und tatsächlich, die HLZ-Jungs waren bestens aufgelegt. Äußerst beweglich, clever und mit der nötigen Portion Aggressivität ausgestattet, ließen die Ahlener in Durchgang eins lediglich 9, in Durchgang zwei sogar nur noch 8 Treffer zu. Maßgeblichen Anteil hieran hatte auch Tom Budde im Ahlener Tor, der insbesondere im zweiten Durchgang einige Großchancen der Gäste gekonnt vereitelte.

Schiedsrichter verletzt sich vor Spielbeginn
Der erste Aufreger passierte jedoch bereits bevor auch nur eine Minute dieser packenden Oberligapartie gespielt war. Beim Aufwärmen prallte einer der beiden Schiedsrichter (Diebecker/Wiggeshoff) unglücklich mit einem Lemgoer Spieler zusammen, zog sich einen Bänderriss im linken Fuß zu und musste mit dem Krankenwagen ins Krankenhaus gebracht werden. Nach Rücksprache mit der Staffelleitung sollte der verbleibende Schiedsrichter das Spiel alleine pfeifen. „Hut ab vor der Leistung ein solches Spiel alleine und dann auch noch so souverän zu pfeifen,“ zeigte Neuhaus nach dem Spiel große Anerkennung für den Referee. Das HLZ wünscht auch an dieser Stelle noch einmal gute Besserung!

Mit leichter Verspätung startete dann die Oberliga-Saison auch für die Teams aus Ahlen und Lemgo. Die HLZ-Jungs begannen gut, zeigten ihren Gästen von Anfang an mit was für einer Abwehr sie es auf dem Weg zum Tor heute zu tun bekommen würden und erspielten sich im Angriff nacheinander gute Chancen. Lediglich die Chancenauswertung in den ersten zehn Minuten durfte noch als ausbaufähig bezeichnet werden. Der wurfgewaltige Lemgoer Rückraum Linke Malte Senge fand in der Mitte der ersten Halbzeit immer besser ins Spiel und hielt seine Mannschaft mit seinen insgesamt 8 Treffern im Spiel. In die Kabine ging es daher beim Spielstand von 8:9 für Lemgo.

Starke Leistungen in Angriff und Abwehr
Senge in den Griff zu bekommen war eine der Hauptaufgaben für den zweiten Durchgang. Diese Aufgabe übernahm gemeinsam mit seinem Team Abwehrchef Jan Hegemann und löste sie mit Bravour. Kein einziges Tor gelang dem Lemgoer mehr in den zweiten 25 Minuten. Die Abwehrarbeit war die Grundlage für den Erfolg vorne. Ein schnelles Umschaltspiel, viel Tempo, starke 1 gegen 1-Aktionen und eine geschlossene mannschaftstaktische Leistung zeigten die Ahlener im Spiel Richtung Gästetor. So konnten sie sich in der 41. Minute erstmals auf 4 Tore absetzen (17:13). Beim Stand von 19:14 war die erste 5-Tore-Führung erreicht. Den erspielten 3-5 Tore Vorsprung hielten die HLZ-Jungs bis in die letzte Spielsekunde in der Felix Brutzki mit der Schlusssirene das 22:17 erzielen konnte.

„Wir haben unser Potential heute abgerufen. Jetzt heißt es den Fokus hochzuhalten und uns Woche für Woche zu steigern,“ gab Neuhaus die Marschroute für die nächsten Trainingseinheiten bekannt.

In der kommenden Woche ist der Oberliga-Neuling, die JSG Hesselteich/Loxten zu Gast in Ahlen, die sich in ihrem ersten Spiel knapp mit 22:21 gegen den RSV Altenbögge/Bönen durchsetzen konnte. Anwurf ist am kommenden Samstag um 17:30 Uhr in der Friedrich-Ebert-Halle. 

Für das HLZ spielten: 
Bernemann (TW), Budde (TW), Holtmann, Supenkamp (5), Schmidt (4), Harhoff (7), Kattmann, Hegemann, Brutzki (1), Gummich, Hoff (1), Fleuth (4), Geisert.

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Setzte wichtige Akzente im Angriff wie in der Anwehr und steuerte 5 Treffer zum Auftaktsieg gegen Lemgo bei: Christopher Supenkamp (Foto: Toppmöller)