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mJA1: Siegesserie fortgesetzt

Am vergangenen Samstag spielte die männliche A-Jugend des Handballleistungszentrums Ahlen in Ibbenbüren. Nachwuchskeeper Jan Schulz, der aus Ibbenbüren stammt und sich vor der Saison zu einem Wechsel nach Ahlen entschieden hatte, freute sich dieses mal ganz besonders auf die Partei. Nicht nur weil er die kürzeste Anreise hatte, sondern auch, weil er auf seine alten Mannschaftskameraden traf. Am Ende hatte Schulz mit einigen tollen Paraden einen maßgeblichen Anteil am Sieg, als er kurz vor Ende der ersten Halbzeit für den verletzten und bis dahin ebenfalls gut haltenden Keeper Küpper zwischen die Pfosten rückte.

Die Mannschaft um das Trainergespann Filthaut/Schäfer musste in Ibbenbüren weiter auf die Unterstützung aus der B-Jugend setzen, weil nach wie vor einige Spieler (Auslandsaufenthalt, duales Studium oder Verletzung) im Kader fehlten und Niklas Bröhl nach überstandener Grippe aber noch geschwächt war. Dieses Mal spielten Luca Harhoff und Rene Gummich aus der B1 sowie Deniz Holetzek und Tom Schubert aus der B2 mit und alle vier Spieler, insbesondere ist dabei die Leistung von Harhoff hervorzuheben, machten einen guten Job.

Zum Spielverlauf: Ibbenbüren hatte den ersten Angriff und ging an diesem Abend das erste und einzige Mal in Führung. Aus einer gut arbeitenden Deckung, in der Philipp Heyna die Sonderbewachung von Ibbenbürens torgefährlichsten Werfer Till Dorn übernahm, konnte man sich bereits in der 8. Spielminute eine 3-Toreführung (3:6) erarbeiten.  Im Verlauf der Partie baute Ahlen dann die Führung auf zwischenzeitlich 8 Tore (24./10:18) aus, musste aber immer wieder durch Zeitstrafen Rückschläge hinnehmen. „Es war schwer, sich auf die Pfiffe der Schiedsrichter einzustellen, so Trainer Thomas Filthaut, da sie identische Fouls auf beiden Seiten unterschiedlich bewerteten und auch unterschiedlich bestraften.“ Ibbenbüren konnte bei doppelter Überzahl um zwei Treffer verkürzen, Ahlen hielt gegen doch mit dem Schlusspfiff gab es noch ein Tor für die Gastgeber und eine weitere Zweiminutenstrafe (Lorentz) für Ahlen und so ging es mit 5 Toren Vorsprung in die Kabine. Da zu diesem Zeitpunkt Jonathan Lorentz bereits seine zweite Strafzeit bekommen hatte, mussten die Ahlener Trainer im zweiten Durchgang umstellen und brachten Luca Harhoff, der sich gut in die Deckung einfügte und am Ende, auch mit zwei Toren und einigen guten Offensivaktionen im Angriff, überzeugen konnte. Ibbenbüren erwischte den besseren Start und verkürzte zwischenzeitlich auf vier Tore (39.). Angetrieben von Fiete Austermann, der seine Nebenleute immer wieder gut in Szene setzte und durch den besten Werfer im Spiel Tobias Filthaut (9 Tore) konnte Ahlen seinen Vorsprung verteidigen und bis zum Schluss wieder auf 8 Tore ausbauen. Am Ende siegte der 3.-Liga-Nachwuchs mit 38:30 Toren.

Zufrieden zeigte sich Filthaut nach der Partie. „Die Jungs hatten sich in den vergangenen zwei Wochen darauf vorbereitet, in Ibbenbüren ohne Harz spielen zu müssen. Daher sind 38 erzielte Tore echt gut. Da man so etwas aber nicht erwarten konnte, war mein Wunsch dieses Mal eigentlich, weniger als 25 Gegentore zu bekommen. Das hat am Ende zwar nicht geklappt, aber wenn die Spieler am Ende durch gutes Offensivspiel überzeugen können, soll mir das auch recht sein.“

Für das HLZ spielten: Nils Küpper, Jan Schulz -  Fiete Austermann, Niklas Bröhl, Tobias Filthaut, Rene Gummich, Luca Harhoff, Philipp Heyna, Deniz Holetzek, Jonathan Lorentz, Noah Schröder, Tom Schubert, Julian Tomsa und Joel Wessel

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Das Torhütergespann der m.A hat großen Anteil an dem Sieg gegen Ibbenbüren