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mJA1: Ein Déjà-vu gegen Herford

Beste Handballzeit, aber leider mit schlechtem Ausgang. Am vergangenen Sonntag um 15.30 Uhr, Friedrich-Ebert-Halle Ahlen, Spitzenspiel der Verbandsliga Staffel 1. Dort kassierte die männliche A-Jugend des Handballleistungszentrums Ahlen die nächste und damit die zweite Saisonniederlage. Erneut war es die Mannschaft des VfL Herford, die den jungen Wersestädtern einen Strich durch die noch offene Hinspiel-Rechnung machte. Eigentlich wollte man sich für die Niederlage aus der Hinrunde revanchieren, was aber aufgrund des eigenen Chancenwuchers sowie einigen umstrittenen Entscheidungen nicht gelang.

Ahlen fand gut in die Begegnung und lag nach 8 Minuten 3:1 in Führung. Die Abwehr stand gut und Herford biss sich an der variablen 6:0 Deckung fest. Bis zum 5:5 in der 16. Minute gestaltete sich das Spiel offen und auch, wenn sich Herford dann erstmals auf zwei Tore absetzen konnte, blieben die Ahlener dran. Herford legte vor, Ahlen zog nach und mit einem Drei-Tore-Rückstand (10:13) ging es in die Kabine. Eine Tor arme Begegnung in der Ahlen es wieder einmal schaffte, klarste Chancen nicht zu nutzen. Konzeptionen wurden nicht gut zu Ende gespielt, oder man ließ allein im ersten Durchgang mehrere gute Einwurfgelegenheiten sowie drei Tempogegenstößen liegen, in dem man am sehr gut aufgelegten Herforder Schlussmann scheiterte. Insgesamt ließ sich das ganze Team aber auch durch die bis dahin schwache Leistung der beiden Referees verunsichern. Dies sollte sich wie ein roter Faden durch das gesamte Spiel ziehen.

Nach dem Kabinengang wollte man das Besprochene umsetzen und es im Abschluss besser machen. Doch schon der erste Konter, aus einem tollen Ballgewinn in der Deckung, wurde wieder verworfen. Herford zog auf 5 Tore weg, doch Ahlen zeigte Größe und verkürzte wieder auf zwei Treffer. Das 13:15 erzielte Philipp Heyna in einem Tempogegenstoß und wurde dabei massiv bedrängt. Die von der Ahlener Bank geforderte und normalerweise fällige 2-Minutenstrafe wurde nicht gegeben, stattdessen wurde Ahlen wegen des Reklamierens mit einer eigenen Zeitstrafe gegen die Bank belegt. Als schließlich die Herforder in der 50. Minute beim Stand von 17:24 bereits sieben Tore weg waren, schien die Partie entschieden. Doch die HLZ-Boys kämpften bis zum Schluss, um ihre allerletzte Chance. So konnte man bei 59:05 auf 22:24 verkürzen und Herford schien angezählt zu sein. Im Angriff zeigten sie den nächsten technische Fehler und man sah sich selbst auf einem guten Weg, nach Balleroberung wurde aber der mögliche Anschlusstreffer nicht erzielt. Es folgte die dritte Zeitstrafe gegen Noah Schröder, worauf das Spiel entschieden war und Herford zum 22:25 abschloss.

„Gut gekämpft und bis zum Ende nicht aufgegeben, das bleibt für mich sehr positiv festzuhalten. Wir alle haben heute in der Summe aber zu viele kleine Fehlentscheidungen getroffen, da nehme ich mich nicht von aus. Ich hätte den Herforder Kopf der Mannschaft schon früher aus dem Spiel nehmen und insgesamt offensiver decken lassen müssen. Da kam der Gast mit zunehmender Spieldauer nicht mit zu recht. Doch eine Vielzahl von fragwürdigen Entscheidungen, sowie eine Menge eigener schlechter Würfe, führen dann zu der Niederlage“ so Trainer Thomas Filthaut. „Am Ende war Herford drei Entscheidungen besser“ ergänzte der Ahlener Übungsleiter.

Für das HLZ spielten: Nils Küpper, Jan Schulz - Fiete Austermann, Niklas Bröhl, Tobias Filthaut, Tom Fleuth, Rene Gummich, Luca Harhoff, Philipp Heyna, Jonathan Lorenz, Noah Schröder, Tom Schubert, Joel Wessel und Jonas Wieneke.

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Fiete Austermann und die mJA1 hatten am vergangenen Wochenende gegen Herford das Nachsehen.