Skip to main content

mA1 mit Traumstart in die Verbandsliga

Wenn die beiden Mannschaften mit den besten Angriffen, aber auch den schlechtesten Deckungen aufeinander treffen, wird man ein Spiel mit vielen Toren erwarten. 

 

 

 

Vorweg genommen 31:29 geht das Spiel zu Gunsten des HLZ aus, womit die Wersestädter exakt den Durchschnitt an Gegentreffern der bisherigen Spiele kassiert hat. Da dies bei den Gästen ebenfalls so war, konnte man am Ende einen knappen, aber auch verdienten Sieg erzielen.

 

Auffälligster Mann des Tages war Gästespieler Tom Kalter, der es am Ende auf 18 Tore (14/4) brachte und der, selbst bei fast 40 Minuten Manndeckung, immer wieder das passende Loch in der Ahlener Abwehr gefunden hatte. Die HLZ-Youngsters bekamen nie wirklich Zugriff auf diesen individuell starken Mittelmann, schafften aber trotzdem über weite Strecken im Spiel die Aktionsräume der anderen Spieler so einzuschränken, dass diese dann bei oftmals zeitspielverdächtigem passiven Verhalten Abschlüsse suchten, die dann am Tor vorbeistrichen oder aber vom diesmal gut aufgelegten Keeper Jan Schulz pariert wurden.  

 

Die ersten Szenen des Spiels hatte Bo/Di-Ver und ging mit 2:0 in Front. Ahlen glich in der 4. Minute aus und in der 20. Minute stand es immer noch Unentschieden  (11:11). Das HLZ konnte danach erstmals in Führung gehen, doch Bo/Di-Ver glich fast mit dem Pausenpfiff zum 15:15 aus. Ansonsten war es lange Zeit ein Spiel auf Augenhöhe, weil Ahlen durch einige Unkonzentriertheiten die JSG Bockhorst/Dissen-Versmold im Spiel hielt. Selbst bei einer 26:20 Führung in der 45. Minute spielte das junge Team nicht ergebnisorientiert, sondern schließt einige Chancen nicht konsequent ab und bereits fünf Minuten später hatten die Gäste bereits auf 3 Tore verkürzt.

 

Ahlen gerät so am Ende wieder selbst unter Druck. Doch die offensive Manndeckung der JSG Bo/Di-Ver in den letzten zweieinhalb Minuten verpufft, weil das HLZ diese Situation clever löst und seine Tore trotzdem macht.

 

„Ich bin froh dass der Angriff auch heute wieder funktioniert hat. An der Abwehr müssen wir die nächsten Wochen noch weiter intensiv arbeiten“, so Trainer Thomas Filthaut und ergänzt, „da müssen die Absprachen wieder besser werden, wobei ich mir mit der Rückkehr von Felix Haurenherm im Innenblock dann auch deutlich mehr Stabilität erwarte.“

 

Für das HLZ spielten: Jan Schulz, Finn Bernemann - Fiete Austermann, Niklas Bröhl, Tobias Filthaut, Felix Haurenherm, Philipp Heyna, Jonathan Lorenz, Noah Schröder, Daniel Szklarski, Joel Wessel und Jonas Wieneke.

Zurück