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Gardinenpredigt macht wach und sorgt für den Sieg

Den Handballfrauen der Ahlener SG gelang gegen die Handballreserve von Vorwärts Wettringen ein deutlicher 29:22 (14:14)-Sieg. Dabei sah es in der ersten Hälfte nicht einmal nach einem Sieg aus, denn Ahlen war völlig von der Rolle. „Die erste Halbzeit war wirklich grauselig. Von daher spiegelt der deutliche Sieg auch nicht unsere Leistung wieder“, zeigte sich Trainer Uwe Landau deutlich angefressen.

Zurecht, denn die Ahlener SG machte es den Gästen leicht. Gerade im Angriff gingen viele Bälle durch Fehlpässe verloren. In der Deckung stimmte die Absprache nicht, so dass Wettringen immer wieder in Ballbesitz kam. Zum Glück vergaben auch die Gäste viele Chancen und scheiterten immer wieder an Torhüterin Anna Bolte, die einen Sahnetag erwischte. Daher verlief die Begegnung ziemlich ausgeglichen, angesichts der hohen Fehlerquote beider Mannschaften, aber eher zum abgewöhnen. Das änderte sich, nachdem Trainer Uwe Landau in der Halbzeitpause eine Gardinenpredigt abhielt. Scheinbar mit Erfolg, denn Ahlen steigerte sich im zweiten Durchgang. Die Ahlenerinnen bekamen immer mehr Kontrolle über das Spiel und ab der 45. Minute baute die Mannschaft den Vorsprung weiter aus. Das lag wohl auch daran, dass die Gäste an Kraft verloren. Merle Klement und Laurine Colbatzky kamen immer wieder zum Torerfolg und bauten die Führung uneinholbar aus. 

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Mit sieben Treffern war Merle Klement die erfolgreichste Spielerin auf Ahlener Seite. (Foto: Toppmöller)