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Ferndorf eher Erfahrungs- als Punktspiel

Wer den TuS Ferndorf aktuell mit dem FC Bayern München vergleicht, der liegt gar nicht mal so verkehrt, auch wenn die Sportart eine andere ist und sich die Ereignisse zwei Ligen tiefer abspielen. Dennoch haben beide Vereine die Gemeinsamkeit, dass sie in ihrer Sportart und Klasse eine eigene Liga bilden. Diese Erfahrung hat die Ahlener SG bereits in der Hinrunde gemacht und diese Erfahrung wiederholt sich wohl auch Samstagabend beim Spiel in Kreuztal um 19:30 Uhr, wenn beide Mannschaft in der Dritten Handballliga wieder aufeinandertreffen.

 

Während die Ahlener SG noch Punkte braucht, um den Klassenerhalt sicher zu haben, hat der TuS Ferndorf am vorletzten Wochenende bereits das Sieger(länder)lied für die Meisterschaft und den damit verbundenen Wiederaufstieg in das Bundesliga-Unterhaus angestimmt. Mit aktuell 50:0 Punkten und 25 Siegen aus 25 Spielen sind die Siegerländer bereits durch. Auch wenn der (Über-)Mannschaft von Trainer Michael Lerscht der Aufstieg nicht mehr zu nehmen ist, wird sich der TuS in den letzten fünf Saisonspielen ganz sicher nicht die Blöße geben und auch nur einen Fleck auf der bislang lupenreinen weißen Weste zulassen.

Dementsprechend ist wohl auch jeder Gedanke an einen ASG-Sieg an diesem Wochenende reines Wunschdenken. Hinzu kommt, dass die Ahlener zuletzt gegen Lemgo und Aurich sehr schlechte erste Hälften gespielt haben und so auch ein möglicher Sieg am Gründonnerstag in Aurich vergeben wurde. Eine Mannschaft wie der TuS Ferndorf macht bei solchen Ausfällen direkt kurzen Prozess und spielt den Gegner an die Wand. Für Ahlen also eher ein Spiel um weitere Erfahrungen zu sammeln und sich danach auf die vier letzten Saisonspiele zu konzentrieren, denn die letzten wichtigen Punkte müssen nicht im Siegerland geholt werden, sondern danach.    

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Ahlen braucht zwar noch Punkte, Ferndorf ist für Dimitry Stukalin und Co. aber eher ein Erfahrungs- statt eines Punktspiels. (Foto: Toppmöller)