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Erst das Spiel, dann das Oktoberfest

Weiter geht’s mit dem nächsten Heimspiel der Ahlener SG. Zu eher ungewohnter Uhrzeit um 15:30 Uhr ist der HC Rhein Vikings am Samstag in der Friedrich-Ebert-Halle zu Gast, bevor dann am Abend das zweite ASG-Oktoberfest direkt neben der Halle stattfindet.

Der Gast der Ahlener SG hat turbulente Wochen hinter sich und auch eine bewegte Handball-Geschichte. 2017 wurde zwischen der Landeshauptstadt Düsseldorf und dem benachbarten Neuss ein Sportprojekt angestoßen, das nun im Sommer nach dem Abstieg aus der Zweiten Liga beendet wurde. Der Verein ART 1877/90 Düsseldorf hat sich zurückgezogen und die Vereine Neusser Handballverein und HC Rhein Vikings haben die HSG Neuss Düsseldorf in ihre Runde aufgenommen. Wie sich die Mannschaft nach dieser Umstrukturierung in der Liga verkauft bleibt abzuwarten, am ersten Spieltag gab es im Duell gegen Leichlingen ein knappes 31:30, gegen Spenge unterlag die Mannschaft aus dem Rheinland deutlich mit 27:35 und mit 28:33 war auch gegen die Bergischen Panther nichts zu holen.

Bei der ASG wurde zu Wochenbeginn noch einmal kurz auf das Spiel in Gummersbach geblickt und die torlosen acht Minuten, die schlussendlich zur Punkteteilung führten, analysiert, danach lag der Fokus ganz auf Neuss. Was auch gut ist, denn die Gäste haben einen ungewöhnlichen Handballstil, hat Trainer Bertow bei der Videoanalyse gemerkt: „Sie decken mal 3:2:1, dann aber auch 3:3, 5:1 oder 6:0 und wehe sie haben den Ball, dann geht alles ganz fix.“ Für Rogowski und Co. heißt das Samstag also in erster Linie den Ball behaupten und passende Antworten auf das skurrile System der Neusser haben.

Da der Parkplatz an der Friedrich-Ebert-Halle zu einem großen Teil durch das Oktoberfest-Zelt blockiert ist, bittet die Ahlener SG alle heimischen Besucher mit dem Fahrrad oder zu Fuß anzureisen.

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Die Vikings dürfen kommen, Jannis Fauteck und seine Mannschaftskollegen sind vorbereitet. (Foto: Toppmöller)