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Ein ASG-Sieg mit einem schmerzhaften Aber...

Den Handballfans der Ahlener SG hat ihr Lieblingssport in der langen WM-Winterpause gefehlt, das war am Samstagabend deutlich zu hören. Von Beginn an haben die rund 720 Zuschauer Stimmung gemacht und die Ahlener SG gegen den MTV Großenheidorn nach vorne gepeitscht - mit Erfolg, denn am Ende stand ein deutlicher 33:22 (17:10)-Heimsieg.

Zu Beginn plätscherte das Spiel so vor sich hin. Nach dem 1:0 in der ersten Spielminute zogen die Gäste aus Niedersachsen erst in der sechsten Minute gleich und danach kam die ASG dann deutlich besser in Fahrt und setze sich über 4:1 (10.) auf 8:4 in der 14. Minute ab. Die Gastgeber konnten, unterstützt durch die Tribüne, diesen Vorsprung bis zur 26. Minute halten und zogen dann bis zur Pause auf 17:10 davon.

Bittere Pille in der 19. Spielminute: Wie schon im Hinspiel endete die Partie für Kim Voss-Fels wieder im Krankenhaus. Der ASG-Rückraumrechte wurde erneut von Maksym Byegal gefoult, stürzte auf seine Schulter und wurde minutenlang auf dem Spielfeld behandelt. Die allererste Diagnose im Krankenhaus ergab eine Schultereckgelenksprengung, die am Montag bei einer MRT-Untersuchung eingehender untersucht wird.

Auch im zweiten Abschnitt war die Ahlener SG bestens aufgelegt. Hinten entschärfte ein bärenstarker Andreas Tesch etliche MTV-Bälle und vorne zeigte Youngster Jens Hunkemöller was in ihm steckt. Der Linksaußen war acht Mal erfolgreich und damit zusammen mit Torhüter Tesch bester Ahlener Spieler. Bis zur 46. Minute konnte Ahlen durch diese geschlossene Mannschaftleistung die Führung auf 26:16 ausbauen und bis zum Schlusspfiff war sogar noch mehr drin – ein deutlicher und verdienter 33:22-Sieg, an dem die Zuschauer lauthals mitgewirkt haben.   

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Wie ein böser Fluch: Für Kim Voss-Fels endete das Spiel gegen Großenheidorn wieder im Krankenhaus. (Foto: Toppmöller)