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David gegen Goliath, Ahlen gegen Wilhelmshaven

Das zweite Heimspiel in Folge steht an und ungleicher könnten die Verhältnisse gar nicht sein: Die Übermannschaft der Liga, der Wilhelmshavener HV, tritt beim Tabellenletzten, der Ahlener SG, an. Samstagabend um 18:30 Uhr ist es soweit in der Friedrich-Ebert-Halle. 

Der WHV hat in der vergangenen Saison einen Abstiegsplatz in der zweiten Handball-Bundesliga belegt und ist damit, sozusagen für eine Ehrenrunde, in die Dritte Liga abgestiegen. Dass der Aufenthalt für die Nordlichter wirklich nur eine Zwischenstation ist, das belegen alleine schon die nackten Zahlen. Nach 19 Spieltagen belegt die Mannschaft vom Jadebusen mit 35:3 Punkten den Platz an der Sonne, erst mit acht Punkten Abstand folgt die Eintracht aus Hagen. Eineinhalb Mannschaft dürfen sich glücklich schätzen, den Riesen aus dem Norden bislang zu Fall gebracht zu haben: Der TuS Volmetal, der den WHV in heimischer Halle knapp mit 27:26 besiegte und auch Schalksmühle konnte dem Team mit 28:28 immerhin einen Punkt abknöpfen.

Für die Mannschaft aus Friesland heißt es nun, die Saison solide beenden und dann zurück in die Zweite Liga. Die Planungen dafür laufen bereits, denn erst in der vergangenen Woche hat der WHV die Verpflichtung von Nationaltorhüter Jens Vortmann bekanntgegeben, der aktuell noch in Leipzig spielt. Der 32-Jährige hat für vier Jahre unterschrieben.

Auf Ahlener Seite dagegen ein ganz anderes Bild, denn für Mattes Rogowski und seine Teamkollegen ist bis Ende April jedes Spiel ein Endspiel und damit ein Spiel gegen den Abstieg. Gegen den WHV hat die ASG an den Fehlern aus dem Spiel gegen die Panther gearbeitet und auch einige neue Dinge ausprobiert, mit denen sie den Spitzenreiter möglichst lange ärgern wollen. Der Einsatz von Jannis Fauteck findet dabei erneut dosiert, denn er plagt sich immer noch mit Hüftproblemen herum.

Ab 18:15 Uhr gibt es das Spiel auch wieder im Livestream zu sehen – auf handball-deutschland.tv und auf hlz-ahlen.de.

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Jedes Spiel ein Endspiel, das ist für Mattes Rogowski und die Ahlener SG momentan keine einfache Situation. (Foto: Toppmöller)