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Das Warten auf den zweiten Sieg geht (leider) weiter

Hängende Köpfe auf der Platte, schnell abreisende Fans, dieses Bild bot sich Samstagabend zum Abpfiff nach der Partie zwischen der Ahlener SG und LiT Tribe Germania in der Friedrich-Ebert-Halle. Auch im neunten Saisonspiel blieb den Ahlenern der zweite so wichtige Saisonsieg verwehrt, gegen den Aufsteiger aus OWL stand es am Ende 25:28 (14:14).

Dabei sah in der ersten Halbzeit alles so gut aus, die Gastgeber schienen den Fluch der vergangenen Spiele abgelegt zu haben, als sie im ersten Abschnitt immer das Nachsehen hatten. Über 4:4 in der 8. Minute gelang es den Gästen zwar erst sich nach vorne zu spielen – 10:7 (18.) und 12:10 (24.) – doch David Wieneck und Jannis Fauteck sorgten in Folge erst für den Ausgleich (13:13) und dann für die Führung (14:13). LiT konnte das bis zur Pause noch einmal auf 14:14 egalisieren.

Auch nach der Pause war Ahlen deutlich anzumerken, dass sie dieses Spiel auf alle Fälle gewinnen und sich selbst belohnen wollen. Verständlich. Bis zur 39. Spielminute haben sich die Hausherren auf 18:16 abgesetzt. In der Folge fehlte aber die passende Antwort gegen die Ostwestfalen, um sich noch deutlicher abzusetzen und das Spiel frühzeitig zu entscheiden. In der 48. Minute glich LiT aus, Ahlen zog nach und so ging das bis zur heißen Schlussphase, die sich die ASG dann selbst kaputt machten. Ahlen versemmelt den Ball, Mattes Rogowski unterbindet den Konter mit einem Foul, sieht dafür den roten Karton. Den anschließenden Strafwurf verwandelten die Gäste zum 26:24 (57.). Zu retten war nichts mehr, Ahlen von der Rolle und LiT nahm der ASG weitere wichtige Punkte ab, die nun auf dem vorletzten Platz rangiert und die Fans zogen es vor die Halle schnell und zum Großteil ohne Applaus zu verlassen.

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Bloß kein Tor: Felix Harbaum (l.) und Ferdi Hümmecke versuchen den Wurf zu unterbinden. (Foto: Toppmöller)