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Ahlen ärgert Hagen und das lange

Die knapp 800 Fans, die am Freitagabend den Weg in die Friedrich-Ebert-Halle gefunden haben, haben sich genau richtig entschieden, denn die Ahlener SG hat ihnen als vermeintlicher Underdog einen Handballleckerbissen präsentiert. Gegen den Zweitliga-Absteiger VfL Eintracht Hagen stand es am Ende 23:24 (12:12) und der Plan von ASG-Trainer Sascha Bertow ist vollends aufgegangen, denn er wollte die Hagener mit seiner Truppe möglichst lange ärgern.

Nach einem Start auf Augenhöhe gelang es der ASG sich bis zur 24. Minute auf 11:8 abzusetzen, allerdings schaffte Hagen bis zum Pausenpfiff den 12:12-Ausgleich. Auch in der zweiten Halbzeit blieb die Partie, zumindest bis zu 45. Minute, weiterhin eng, erst danach merkte man Ahlen die schwindenden Kräfte etwas an. Bis zur 50. Minute baute Hagen den Vorsprung auf 20:16 aus, doch die Hausherren bäumten sich, angetrieben von den euphorischen Fans, noch einmal auf und machten es wieder spannend, als es in der 56. Minute 22:22 stand. Zwei Ahlener Fehler nutzte Hagen dann gekonnt zur 24:22-Führung aus. Kurz vor Schluss markierte Thies Hülsbusch den 23:24-Anschlusstreffer und viele Fans in der Friedrich-Ebert-Halle hätten sich in diesem Moment sicherlich eine Nachspielzeit für den verdienten Lohn gewünscht, mindestens einen Punkt.

Hier das Spiel noch einmal anschauen: handball-deutschland.tv/handball/re-live-3-liga-ahlener-sg-vfl-eintracht-hagen

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Maurice Behrens spielte sich direkt beim ersten Spiel ins Ahlener Fanherz mit seiner großartigen Leistung. (Foto: Toppmöller)