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In Bremen sollen die ersten Punkte her

Bremen hat die Stadtmusikanten, das Weserstadion, Mercedes als größten Arbeitgeber und einen kleinen gallischen Handballverein namens ATSV Habenhausen, direkt an der Weser gelegen, der immer mal wieder in der Dritten Handball-Liga mitmischt, so auch dieses Jahr. Am Samsatsgabend um 19 Uhr macht sich die Ahlener SG im Norden.

Samstagabend sollen Mattes Rogowski und seine Mannschaftskollegen in die ersten Saisonpunkte einfahren. (Foto: Toppmöller)

Der ATSV ist der erste Saisongegner auf Augenhöhe für die Ahlener SG und deshalb soll es am Samstag auch die ersten Punkte auf der Habenseite geben. ASG-Trainer Sascha Bertow hebt aber den warnenden Finger: „Die zehren noch von ihrer Aufstiegseuphorie und haben direkt im ersten Spiel gegen Korschenbroich gewonnen.“ Am vergangenen Wochenende kassierte Habenhausen dann eine 26:32-Niederlage in Leichlingen. Personell muss die ASG etwas umplanen, denn Luca Werner fällt wegen eines Blutergusses unter der Kniescheibe wahrscheinlich, Marvin Michalczik hat sich im Training eine Bänderverletzung zugezogen und Neuzugang Lukas Brüske ist privat verhindert. Bertow setzt daher auf Nachwuchstorhüter Sven Kroker und Rückkehrer Felix Harbaum.

Gastgeber-Trainer Lars Müller-Dormann hat eine problematische Vorbereitung hinter sich. Zwei Linkshänder sagten ihm über den Sommer ab, außerdem gehören Lehrer zum Team, die in den Ferien im Urlaub waren, und einige Schichtarbeiter können auch nur unregelmäßig am Training teilnehmen. Dennoch gilt: „Wir sind zu stark für die Oberliga und für die Dritte Liga zu schwach“, so der Trainer, der momentan noch nicht so recht einschätzen mag, wo es diese Saison mit seiner Mannschaft hingeht, „es macht aber allen Spaß.“

Ob die Ahlener SG den Bremer Spaßexpress stoppt, das zeigt sich dann am Samstagabend. Der kombinierte Mannschafts-/Fanbus startet um 14 Uhr an der Friedrich-Ebert-Halle, der Fahrpreis beträgt fünf Euro.