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Ferndorf möglichst lange ärgern

Erstes Spiel im November oder anders gesagt drittletztes Heimspiel in diesem Jahr und da ist Samstagabend der TuS Ferndorf zu Gast bei der Ahlener SG – Anwurf ist um 19 Uhr. „Über die machen wir uns keine Gedanken“, ist ASG-Trainer Sascha Bertow sehr realistisch was die Chancen seines Teams gegen diesen Gegner angeht.

Gegen Ferndorf sind Luca Werner und sein Team zwar in der Außenseiterrolle, ärgern wollen sie die Siegerländer trotzdem. (Foto: Toppmöller)

Der TuS verweilt als Zweitligaabsteiger ganz einsam an der Tabellenspitze, ist nach zehn Spieltagen weiterhin mit blütenreiner Weste unterwegs, dazu stehen 20:0 Punkte auf dem Papier und die Siegerländer sind damit das einzige Team, dass noch kein Spiel verloren hat. Ziel kann es Samstag nur sein, die Tordifferenz nicht ausufern zu lassen, denn einige Mannschaften haben damit seit Ende August schon so ihre Erfahrungen gemacht. An den letzten beiden Spieltagen haben sich die Ferndorfer geradezu in einen Rausch gespielt – gegen Habenhausen stand es am Ende 34:16 und gegen die Bergischen Panther 33:20. Gegen die „direkten“ Verfolger, Dormagen oder Krefeld, waren die Partien mit vier und fünf Toren zwar schon enger, doch auch da hatte Ferndorf keine große Mühe zu siegen.

„Ferndorf hat einen richtig guten Kader, die stehen nicht zu Unrecht da ganz oben“, so Bertow, der diese Partie eher als Bonusspiel für seine Mannschaft sieht, um auch mal gegen eine richtig gute Mannschaft zu spielen. Dennoch gibt der Übungsleiter zu: „Wir wollen sie sie lange wie möglich ärgern.“