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ASG2: Spitzen Spiel im Spitzenspiel

Ahlen (topp). Der Mensch wächst mit seinen Aufgaben, sagt man. Wenn das auf Jemanden zutrifft, dann auf die Handballreserve der Ahlener SG. Die zeigte im Spitzenspiel gegen den Zweitplatzierten TuS Borussia Höchsten eine starke Leistung und gewann die Landesligapartie mit 22:17 (9:8)-Toren.

Aus dem Spitzenspiel wurde das zu erwartende umkämpfte Spiel, in dem sich beide Mannschaften nichts schenkten.

Mit Ausdauer und Geduld zeigten die Ahlener den Gästen aus Dortmund ihre Grenzen auf, so gut, dass Trainer Thorsten Szymanski nach dem Spiel die Worte fehlten: „Ich bin sprachlos. Die Mannschaft hat die Taktik eins zu eins umgesetzt und eine starke Abwehrleistung gezeigt.“ Die Ahlener untermauern damit ihre Spitzenposition und gehören ganz klar zu dem Favoritenkreis der Mannschaften, die um den Aufstieg in die Verbandsliga kämpfen. Aber die Saison ist noch lang und so sollte man keine voreiligen Schlüsse ziehen, denn im Handball ist vieles möglich.

Die Ahlener zeigten sich von der ersten Minute an kämpferisch. Szymanski hatte die Ahlener Defensive offensiv eingestellt, um die Laufwege der Gäste einzuschränken. Im Angriff gingen die Ahlener viel Eins gegen Eins. Ein probates Mittel, um die offensive Deckung der Dortmunder zu knacken. Die Ahlener gingen von Beginn an in Führung, versäumten es aber sich abzusetzen. Die Rotweißen vergaben zu Beginn einige klare Chancen. Zudem zeigte die Dortmunder Abwehr eine starke Gegenwehr. Über 2:1 und 5:3 hielten die Ahlener die Führung bis zur 20. Minute mit einem 7:5. Lukas Hinterding sorgte am Kreis für viel Unruhe. Felix Harbaum hielt die Fäden in der Hand und setzte seine Mitspieler immer wieder gut in Szene. Trotzdem schafften die Gäste den Ausgleich zum 8:8 ehe Lukas Fischer kurz vor dem Pausenpfiff zum 9:8 Halbzeitstand einnetzte.

Im zweiten Durchgang hatten zunächst die Gäste den besseren Start. Schnell war der Ausgleich zum 9:9 gefallen und kurze Zeit später brachte der Dortmunder Sebastian Jonas Höchsten in Führung. Ahlen brauchte ein paar Minuten, um ins Spiel zu kommen, dann aber griff die Abwehr der Rotweißen wieder. Zudem lief Torhüter Sven Kroker zur Höchstform auf. Er vereitelte viele Chancen der Dortmunder. Im Angriff gaben die Ahlener richtig Gas und ab der 45. Spielminute hatten sie dann das Spiel vollends im Griff. Der Vorsprung war auf drei Tore angewachsen (16:13). Dortmund gab zwar zu keinem Zeitpunkt auf, doch die Ahlener hatten den längeren Atem, bauten den Vorsprung aus und ließen den Gästen keine Chance das Spiel zu drehen.

Es spielten: Kroker; Hubbig (1), Gatzemeier, Bogdanowicz, Möllenhecker, Harbaum (7), Horn (5/2), Fischer (3), Richter (2), Lauenstein (2), Hinterding (2).

Bericht: Toppmöller