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ASG2: Auch durch Schneechaos nicht zu stoppen

Ahlen/Recklinghausen (topp). Die Fahrt nach Recklinghausen hat sich für die Handballreserve der Ahlener SG gelohnt. Ihren Gegner, die ETG Recklinghausen, seiften die Ahlener richtig ein und gewannen deutlich mit 34:22 (18:13)-Toren.

Lukas Hinterding war am Wochenende nicht zu halten

Dabei hätte der Sieg durchaus noch deutlicher ausfallen können, doch Ahlen wechselte zum einen viel durch und leistete sich zum Zweiten zwischendurch auch einmal einen Durchhänger. Alles nicht so schlimm signalisierte Trainer Thorsten Szymanski: „Meine Jungs haben die Vorgaben sehr gut umgesetzt. Eigentlich wollten wir uns noch ein Video vor der Abfahrt anschauen, aber bei den Witterungsbedingungen sind wir lieber zeitig gefahren.“ Wie man sieht, hat sich dies gelohnt, denn Ahlen war von Beginn an auf dem Posten und ginge schnell mit 6:2 in Führung. Von Bedeutung war die Manndeckung von Spielertrainer Steffen Lüning. Damit irritierte man die Gastgeber, deren Angriff wirkungslos an der Ahlener Abwehrwand verpufften. Nach einem Timeout seitens der ETG, kamen die Gastgeber etwas besser ins Spiel. Recklinghausen verkürzte zwischenzeitlich auf 8:12. Die Ahlener blieben nervenstark und hielten den Gegner bis zur Pause auf Abstand. Zum zweiten Durchgang hatte Trainer Szymanski an einigen Stellschrauben nachjustiert. Dies zeigte schnell Wirkung, denn der heimische Landeligist setzte sich Tor um Tor ab. Insbesondere Kreisläufer Lukas Hinterding wirbelte die gegnerische Defensive durcheinander. Mit neun Toren war er Ahlens erfolgreichster Angreifer. In der 50. Minute war die Entscheidung gefallen. Der Vorsprung der Rotweißen betrug zehn Tore. Die ETG fand kein Mittel mehr, den Sieg der Ahlener in Frage zu stellen. Es spielten: Kroker; Gatzemeier, Bogdanowicz (1), Funke (1/1), Möllenhecker (4), Osthaus (1), J. Richter (3), Hinterding (9), Harbaum (6/4), Horn (3), Fischer (2), M. Richter (1), Lauenstein, Schäfer (3)

Bericht: Toppmöller