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ASG-Spiel stand kurz vor dem Abbruch

Im letzten Heimspiel des Jahres hat es dann nach drei Niederlagen doch endlich wieder mit einem Sieg bei der Ahlener SG geklappt. Am Samstagabend konnten sich die Gastgeber gegen den Vorletzten der Liga, den TV Korschenbroich, mit 26:21 (12:12) durchsetzen.

Der Block steht, zumindest in diesem Fall. In den ersten knapp acht Minuten war es zu oft nicht der Fall. (Foto: Toppmöller)

Zu Beginn der Partie sah es allerdings ganz und gar nicht gut aus für die ASG, denn die Rheinländer kamen deutlich besser ins Spiel, netzten problemlos ein, während Ahlen Fehler um Fehler produzierte – nach sieben Minuten stand es so 1:5. Sascha Bertow bat zur Auszeit und motivierte seine Mannschaft und das erfolgreich. In der 13. Spielminute fiel der Ausgleich zum 5:5, sechs Minuten später lag Ahlen mit 9:7 vorn. In den letzten Minuten vor der Pause nahm die Fehlerquote jedoch wieder zu, Korschenbroich kam dadurch wieder besser ins Spiel und den Gästen gelang so der 12:12-Ausgleich zur Halbzeit.

Die Pause fiel durch die Verletzung von Schiedsrichter Frederic Linker, die er sich kurz vor der Halbzeit zugezogen hatte, länger aus. Sein Kollege Sascha Schmidt bot daraufhin an, da kein weiterer DHB-Schiedsrichter in der Halle war, die Partie alleine weiter zu pfeifen. Die Trainer und Mannschaftverantwortlichen beider Teams stimmten dieser Lösung zu. Der 31-Jährige musste über die 30 Minuten zwar viel laufen, machte seine Sache aber gut und bekam am Ende von beiden Trainer und Teams ein großes Lob ausgesprochen, natürlich mit den besten Wünschen an seinen langjährigen Freund und Kollegen.

Spielerisch kam Korschenbroich deutlich besser erholt aus dieser verlängerten Halbzeit zurück. Nach vier Minuten lag der TVK mit 15:13 in Führung, dennoch kämpfte sich die Ahlener SG wieder ran, in der 40. Minute war die Führung mit 16:15 gedreht. Ab der 48. Minute standen die Zeichen beim Stand von 22:16 dann auch eindeutig auf Sieg, den sich die Ahlener SG zum Heimspielabschluss 2017 auch nicht mehr nehmen ließ.