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"Kein Derby, sondern nur ein weiteres Spiel dieser Saison"

  

Wenn Ahlen und Hamm aufeinandertreffen, dann ist Derbyzeit. Am Sonntag um 17 Uhr ist es wieder soweit, diesmal tritt die Ahlener SG in der Handball-Oberliga bei der SG Handball Hamm II in der Freiherr-vom-Stein-Halle am Maxipark an. Wobei das Wort Derby bei ASG-Trainer Sascha Bertow gar nicht über die Lippen geht: „Für uns ist es einfach ein weiteres Spiel in dieser Saison und wir schauen nur auf uns.“ Klare Worte. Aber wen wundert es, die Ahlener haben sich nach zuletzt sechs Siegen in Folge fast in einen wahren Rausch gespielt, wie es Kreisläufer Björn Wiegers beschreibt, und gehen die Spiele daher selbstbewusst aber nicht überheblich an. Apropos Björn Wiegers, auf ihn muss die Mannschaft in Hamm verzichten. Die Rote Karte aus dem Spiel gegen Hagen II zieht ein Spiel Sperre nach sich und das ausgerechnet gegen seinen alten Club. Auch wenn die Mannschaft über die Karnevalstage die Trainingssachen gegen Kostüme getauscht hat, so wurde dennoch durchgehend und hart für die weiteren Meisterschaftsspiele trainiert. Außerdem kann Sascha Bertow auch wieder auf die zuletzt verletzten Marvin Michalczik und Thies Hülsbusch setzen. Gegner Hamm steckt derweil in einem extremen Formtief. Nach der vierten Niederlage in Folge ist dem Teammanager nach der desaströsen 22:31-Niederlage in Loxten förmlich der Kragen geplatzt und er hat das Team direkt zu seinem Straftraining verdonnert. Auch über die Karnevalstage stand Training auf dem Plan. Zudem hat sich Hamm vorzeitig mit dem Halblinken Toni Mrcela von der HSG Menden-Lendringsen verstärkt. Der für die kommende Saison geplante Wechsel wurde bereits jetzt vollzogen, da Mrcela mit seinen Spielanteilen im Sauerland unzufrieden war. Christoph Reichenberger, der scheidende SG-Trainer, ordnet die Partie gegen Ahlen als Findungsspiel für seine Mannschaft ein. Außerdem sieht er die ASG ganz klar in der Favoritenrolle, die sein Gegenüber, Sascha Bertow, allerdings gar nicht haben möchte, es ist eben (nur) ein weiteres Spiel dieser Saison. Da ist sie, diese geschlossene Mannschaftsgelassenheit der ASG.