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Mit einem Ohr in Hamm

Im Hinspiel kassierten Rasmus Gersch (rechts) und Co. unmittelbar vor Weihnachten eine bittere 26:27-Niederlage gegen den HC Empor.

Zwei Spieltage noch, dann ist Jens Pfänder wieder dort, wo er hinwollte. Mit der ASG allein war der Aufstieg ins Handball-Oberhaus nicht zu realisieren. Da musste schon die Verschmelzung mit dem einstigen Rivalen ASV Hamm her, um diesen Traum zu leben. Kein Wunder, dass Pfänder beim Gastspiel der Ahlener am Samstag in Rostock (18 Uhr) mit einem Ohr in der Hammer Maxipark-Arena ist. Dort kann das Team von Trainer Kay Rothenpieler im Spiel gegen den SV Post Schwerin vorzeitig die Meisterschaft und den damit verbunden Aufstieg in die Erste Liga perfekt machen.

„Im Zeitalter der neuen Medien ist klar, dass wir am Samstag ständig über den Spielstand in Hamm informiert sind“, macht Jens Pfänder kein Geheimnis daraus, dass zwei Herzen in seiner Brust schlagen. Möglich, dass er gegen 20 Uhr gleich auf zwei Siege anstoßen kann. „Ich hätte nichts dagegen.“

Im Vorfeld des vorletzten Spieltages sorgte allerdings eine Meldung für Aufruhr: Kay Rothenpieler, der künftige Sportliche Leiter der HSG Ahlen-Hamm, soll Gerüchten zufolge nun doch nicht seinen neuen Posten antreten, da er in den Blumenhandel seines Schwiegervaters einsteigen wolle. „Das kann ich zum jetzigen Zeitpunkt weder bestätigen, noch dementieren“, hält sich Dietmar Kupfernagel, Manager der ASG-Handballer und in Zukunft zusammen mit Hamms Franz Dressel Geschäftsführer der neuen HSG Handball GmbH, bedeckt. An Spekulationen woll man sich vor so einem wichtigen Spieltag nicht beteiligen. Vielmehr gelte es nun, alle Kräfte zu bündeln, um den Weg in die Erste Liga zu gehen.

Fakt ist aber auch, dass die HSG Ahlen-Hamm einen neuen hauptamtlichen Manager braucht, wenn sich Rothenpieler nun wirklich aus dem operativen Geschäft zurückziehen sollte. Nicht unmöglich, dass Kupfernagel selbst diesen Posten bekleidet. In der kommenden Woche dürfte es Klarheit geben. Beide Vereine haben eine Pressekonferenz angekündet, in der es sicher nicht allein um die Personalien Mark Schmetz (TBV Lemgo) und Einar Holmgeirsson (TV Großwallstadt) gehen dürfte. Was die ASG-Spieler Mattes Rogowski und Jakob Macke angeht, so haben beide ihre Bereitschaft erklärt, in der kommenden Saison bei der HSG zu bleiben - vorerst in der Regionalliga mit der Perspektive auf die erste Mannschaft. „Es sieht gut aus, aber noch ist nichts fix“, sagt Youngster Macke.

(Quelle: Ahlener Zeitung vom 15. Mai 2010)

Termine

Samstag, 04.02.12 - 19:30 Uhr:
Ahlener SG - HSG Varel 
31:28 (12:12) 

Samstag, 11.02.12 - 18:00 Uhr:
Uerdingen - Ahlener SG

 

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