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Ahlener SG - OSC Rheinhausen 27:35 (16:13)

Thorsten Szymanski versucht alles zu reißen, ohne Erfolg. (Foto: Henning Wegener)

-svs- Den ersten Saisonpunkt haben sie bereits eingesackt, die Drittliga-Handballer der Ahlener SG. Entsprechend standen die 718 Fans am Freitagabend Schlange an der Friedrich-Ebert-Halle, um das Spiel ihrer Mannschaft zu sehen und sich auf die weiteren Punkte gegen Rheinhausen zu freuen. Ähnliche Menschenmassen gab es an diesem Tag wohl nur für das neue iPhone von Apple.

Mit viel Glanz, wie es bei neuen Sachen nun mal der Fall ist, legten Köhler und Co. los. Bis zur 19. Minute haben sich beide Teams beim Tore werfen munter abgewechselt – 3:3 (7.), 6:6 (14.), 9:9 (19.). Erst danach präsentierte die Ahlener SG ihre Highlights, auf die die Konkurrenz keine Antwort fand. Bis zur Halbzeit setzte sich die Bertow-Truppe immer weiter ab. Christoph Wischniewski verwandelte in Unterzahl den Strafwurf zum 12:10 (23.), Bertow, Kirsch, „Wischi" und Szymanski präsentierten dann bis zur Halbzeit noch einmal die Vielfalt der ASG-Tor-App. Nach den ersten 30 Minuten standen 16 Tore für die ASG und nur 13 für die Gäste auf der Anzeige.

Die Pause nutzte die ASG, um noch einmal die neuesten Taktik-Updates zu laden, um den erspielten Vorsprung weiter auszubauen. Den Zuschauern war allerdings schnell klar, hier passt etwas nicht. Scheinbar wurde in der Kabine ein fehlerhaftes Update geladen, denn schon in der 34. Minute zog der OSC Rheinhausen mit den Hallenherren gleich (19:19). Was folgte war ein kollektiver Totalausfall, jegliche Verbindungsmöglichkeiten im System der ASG fielen aus. Auch die Kompass-App schien von diesem Fehler betroffen zu sein, denn anders sind die massenhaften Fehlwürfe, 28 an der Zahl und damit mehr als Tore, nicht zu erklären. Erklärungen suchte Linksaußen Kevin Wiegers nicht, er nutzte die Sprachsteuerung und brachte es auf den Punkt: „Hier hat jeder das gespielt, worauf er gerade Bock hatte". Die Duisburger zogen ihren Streifen weiter durch und präsentierten der ASG ab der 39. Minute ganz klar die Rückleuchten, die für Doller und Co. immer undeutlicher wurden, je weiter sich die Gäste absetzten. Einzig und allein Schlussmann Malte Istel, der mit 15 Paraden der überragende Mann in diesem Spiel war, konnte einem in der letzten Viertelstunde leidtun. Phasenweise stand er völlig allein vor dem Tor, da auch die Navigationsdaten der ASG nicht immer abrufbar waren und so kam der OSC viel zu oft völlig frei zum Wurf. In den letzten fünf Minute war dann auch die Reserveleistung des ASG-Akkus bis auf ein Minimum aufgebraucht und die Gäste konnten sich von 29:25 auf 35:27 absetzen. Zweimal noch blitzte die ASG auf, allerdings viel zu spät, zu dieser Zeit waren auch die neuen iPhones schon lange ausverkauft, die allerdings eindeutig stabiler laufen. ASG-App löschen, nächste Woche neuer Versuch.

Aufstellung:
Peters, Istel – Rogowski (8/2), Doller (3), Harbaum (1), Bertow (3), Kirsch (5), Wiegers (1), Wischniewski (4), Paul, Köhler, Szymanski (1), Richter, Mühlhoff (beide n.e.)

Zuschauer:
718

Termine

Die Oberliga-Saison 12/13
ist beendet. Im September
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