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Die Planungen schreiten voran (17.11.09)

Freuen sich auf die zukünftige Zusammenarbeit (von links): Volker Michalczik und Berni Recker von den ASG-Handballern sowie Johanna Beerboom und Peter Köster von der RWE Vertrieb AG.

Schritt für Schritt gehen die Vorbereitungen für den Leistungsstützpunkt des Westdeutschen Handball-Verbandes bei der Ahlener SG weiter. Mitten in den Planungen zur neuen Trainingshalle an der Friedrich-Ebert-Halle konnte die ASG als Partner die RWE Vertrieb AG gewinnen, die den Leistungsstützpunkt unter dem Aspekt „Jugend - Bildung - Zukunft“ unterstützen wird. Die Zusammenarbeit ist für zunächst drei Jahre vereinbart worden.

Berni Recker, Leiter der Handball-Abteilung der ASG, war sichtlich froh, das diese Verbindung nach vielen Jahren des Kontakts nun zustande gekommen ist. Er schrieb das auch dem Konzept zu, das auf drei Säulen steht: die sportliche, die schulische und die berufliche Förderung der jungen Sportler. Dass dieses Konzept attraktiv ist, zeigte auch Volker Michalczik von der ASG-Jugendabteilung auf. So habe es schon jetzt viele Anfragen gegeben, gerade aus der Dortmunder Region.

Für die in Dortmund ansässige RWE Vertrieb AG erklärte Peter Köster, Leiter für Werbung und Dialogmarketing, das Engagement seines Unternehmens. „Die RWE bemüht sich schon seit langer Zeit, insbesondere auch Jugendliche im sportlichen Bereich zu unterstützen. Da gibt es eine Vielzahl von Maßnahmen in verschiedenen Sportarten“, führte er aus. Ihn als alten Handballer, der ab und an auch mal in Ahlen ein Auswärtsspiel gehabt habe, freue es besonders, dass auch diese Sportart ins Rampenlicht gerückt werde. „Als leistungsorientierter Sportverein muss man bei Zeiten Maßnahmen ergreifen, um Talente, die zukünftig im schulischen Ganztagsbereich bis 16 oder 17 Uhr die Schulbank drücken, an die Vereine zu binden. Da muss man auch schauen, wie man vernünftige Kooperationen hinbekommt“, findet er das Ahlener Modell vielversprechend. „Ich freue mich schon auf die Zusammenarbeit, denn es wird sich in Ahlen viel bewegen.“

Wie diese Zusammenarbeit konkret aussehen könnte, konnte er allerdings noch nicht sagen. Vorstellbar sei die Unterstützung bei der Anschaffung von Sportmaterialien wie Trikots und Trainingsanzügen oder bei Trainingscamps. Zudem soll die Finanzierung der Trainer, die von außerhalb kommen, gefördert werden. Auch die Beförderung der Spieler von den Schulen zu den Sportstätten müsse gewährleistet werden. Im Bereich der Sachförderung wird RWE die Talente im beruflichen Bereich unterstützen. Als Gegenleistung bekommt RWE die Möglichkeit zur Werbung.

(Quelle: Ahlener Zeitung)

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